KUSS – Festivalbericht von den Hessischen Kinder- und Jugendtheatertagen

KUSS – Festivalbericht von den Hessischen Kinder- und Jugendtheatertagen

Autor: Julian Gerhard – Theaterpädagoge (BA), MA-Student für Szenische Forschung

Vom 30. März bis zum 5. April war ich beim KUSS-Festival in Marburg dabei. Acht Tage Marburg, acht Tage Theater für Kinder und Jugendliche, performt und inszeniert von Erwachsenen.


Das Bangen um Rahmenbedingungen, wie einer okayen Unterkunft, war schnell aus der Welt – alles wunderbar vom Team des Landestheater Marburg organisiert. Der Stab des Theaters Marburg fiel durch Nahbarkeit auf. Der Intendant stellte sich uns schlichtweg als „Matthias“ vor. Es ist wohl keine hohle Behauptung, dass sich viele Beschäftigte im staatlichen Theater bemühen, die alt hergebrachten Hierarchien innerhalb des Betriebes zu pflegen. Und ich lehne mich sicher auch nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage, dass das in Marburg anders ist.

Insgesamt drei Stipendiaten mit verschiedenen Schwerpunkten bildeten gemeinsam eine WG, was sich für den allgemeinen Austausch über das Festival als geniales Setting herausstellte.

Julian Gerhard, Anna Ach und Brian Bell (von links nach rechts) waren das Stipendiaten-Team beim KUSS 2014.

Der tägliche Frühlings-Spaziergang, zumeist noch nicht ganz wach, von der Marburger Altstadt entlang der von Bäumen und Wiesen umgebenen Lahn, zum etwas außerhalb gelegenen Landestheater bleibt mir lebendig in Erinnerung.

Nun, was genau ist denn die Funktion eines Stipendiaten bei einem solchen Event? In unserem Fall war ein Blick von außen aufs Ganze und der Diskurs mit Organisatoren und Theatermachern gewünscht. Es gab unter anderem große Gesprächsrunden mit rund vierzig Teilnehmern und kleine persönliche Reflexionen in Cafés, zusammen mit den einzelnen Ausrichtern des KUSS.

Insgesamt wurden 19 Aufführungen präsentiert und ich würde sie in folgende vier Kategorien einordnen: Theater für Kleinkinder; Theater für Kinder; Theater für Teenager und junge Erwachsene; Gewöhnliches Theater, dass sich scheinbar dadurch fürs Festival legitimiert hat, weil es möglicherweise auch Jugendliche interessieren könnte. Das KUSS zeigt der eigenen Aussage nach herausragende Kinder- und Jugendtheaterproduktionen (national und international) und das Beste aus Hessen.

Es waren wirklich wahnsinnig kreative und „gewissenhafte“ Inszenierungen eingeladen, auch aber waren fragliche Produktionen vor Ort.

Für mich der wichtigste Punkt am Kinder- und Jugendtheater: Das Zielpublikum macht häufig erste Erfahrungen mit der Kunstform Theater und diese können prägen. Ich bin eindeutig für Experimente, natürlich auch im Kinder- und Jugendbereich – jedoch muss hier noch viel gründlicher und reflexiver gearbeitet werden, als irgendwo sonst. Kinder- und Jugendtheater als kleiner buckliger Bruder des großen Stadttheaters, das nicht viel braucht und genau deswegen immer irgendwie durchkommen wird? Von wegen!

Am größten verwunderte mich auf dem Festival die Arbeit eines Tanzkollektivs aus Amsterdam, das „Danstheater AYA“. Was die acht Performer (allesamt junge Erwachsene) unter dem thematischen Schirm und Titel „Eerster Keer“ (Das erste Mal) präsentierten, war in meinen Augen derart klischeebeladen, durchweicht von Effekten und an ausgereizten Stereotypen kaum zu überbieten. Inhaltlich gestaltete sich die szenische Collage in etwa so: Die Mädchen wackeln selbstbewusst mit ihren Körpern und die Jungs zeigen sich ängstlich, worüber sich die Mädchen wiederum amüsieren. Zur Strafe flirten die Jungs mit eindeutigen Blicken Mädchen aus dem Publikum an, was die Mädchen auf der Bühne entsetzt – dann werden die sexuellen Spannungen wieder vertanzt und plötzlich macht jemand Breakdance zu unglaublich lauten Dubstep-Beats. Dramaturgische Begründung? Man wird sehr suchen müssen.

Dieses zweistündige Ereignis greller archetypischer Bilder von Jugendlichkeit wurde jedoch vielfach als ein Highlight des ganzen Festivals aufgefasst – und das vom Zielpublikum. Habe ich da etwas übersehen? Eine Jury aus Kindern und Jugendlichen überreichte der Regisseurin Wies Bloemen auf der Abschlussveranstaltung den mit 2000,00 € dotierten Publikumspreis.

Sind das wirklich die Bilder die man im Jugendtheater fördern sollte: Junge Menschen die etwas können, die vor Energie sprühen – ein lautes, körperliches Feel-Good-Ereignis? Es scheint fast so. Jedenfalls hat der Applaus eine klare Sprache gesprochen. Vermutlich liegt mein kritisches Grübeln über die Honorierung der Produktion darin, dass ich im Theater eher das Stille und man könnte sagen Poetische suche. Die Verletzbarkeit und den echten Menschen – nicht die Attraktion.

Aber wer bin ich, dass ich behaupten kann, dass dieses oder jenes gut für minderjährige Theaterbesucher ist, derer Lebensrealität sich ganz anders gestaltet als die meine.

Das Festivalstipendium bringt einen automatisch in eine Schräglage – es ist einfach so, dass man aus der Distanz eines Erwachsenen reflektieren muss und dass man sich hier irren kann. Vor allem Kinder haben einen anderen Zugriff auf Welt und natürlich somit auch auf ästhetische Ereignisse. Mein Maßstab muss letzten Endes primär vom inneren Kind oder dem inneren Teen bestimmt werden, doch die Einflussnahme von erst mit der Zeit entstehenden Idealen und Ansichten in Bezug auf die Darstellende Kunst bleibt unvermeidbar.

Was mir vielleicht für das wirkliche Erleben von „Eerster Keer“ fehlte, war zum einen sicherlich die junge Neugierde an Sexualität und zum anderen, dass ich niemanden auf der Bühne bewundernd als Idol betrachten konnte, was sicherlich eines der Schlüsselelemente für den Erfolg der Produktion gewesen ist.

Im Folgenden möchte ich meine drei hoffentlich adäquat begründeten Festivalhighlights vom KUSS 2014 vorstellen:

1. Epischer Gegenentwurf für großes Kindertheater jenseits der Weihnachtsspektakel

Die für mich stärkste und purste Arbeit für Kinder auf dem Festival war eine im besten Sinne bescheidene Inszenierung von einem Kollektiv mit dem Namen „Die drei Hasen oben“ aus Immichenhain. Sicherlich wirkt es nicht unbedingt modern, eine Theaterarbeit zu küren, die sich das uralte, etwas seltsame Grimmsche Märchen Daumesdick zur Vorlage gewählt hat. Jedoch wurden alle Gefahren einer schwarz-weißen Welt, die das Märchen so mit sich bringt, elegant umgangen.

Ein Ehepaar bekommt nach langer Zeit des Wünschens ein Kind, das nicht größer als ein Daumen ist. Eines Tages will sich das Kind für viel Gold an ominöse Händler verkaufen lassen, nur um wieder von ihnen zu fliehen und zu seinen nun nicht mehr armen Eltern zurück zu kehren – der Coup gelingt.

Was mir hier vor allem gefallen hat, war die Haltung, mit der man an die Sache getreten ist: Die Kinder wurden von vornherein im besten Brechtschen Sinne als mündige Zuschauer behandelt. Alle Mittel wurden gezeigt, Silvia Pahl und Klaus Wilmanns spielen das Stück und sämtliche Rollen, ohne das große Illusionsfass aufzumachen – Regisseur Stefan Ebeling hat die Mittel des Theaters weit nach Oben gehalten. Kleine Änderungen in Körper und Haltung genügen, um glaubhaft neue Charaktere im Spiel zu etablieren. Kleine Accessoires runden die Charaktere ab, der Wolf braucht hier keine gefährliche Schnauze, viel mehr erzählt die etwas schief auf der Nase sitzende Sonnenbrille über ihn. Schafft man es, Overacting und ironische Distanz zu den Figuren zu vermeiden, hat man einen theatralen Unterboden, auf dem sich die vierjährigen Zuschauer, samt ihrer Eltern und Großeltern gleichermaßen ernst genommen fühlen.

Mit verschiedenen Musikinstrumenten am Bühnenrand begleiteten die Performer das Spiel praktisch im Nebenbei und auch die aufs Essentielle reduzierte Lichttechnik wurde von hier aus unverhüllt gesteuert.

Die im Märchen etwas eindimensional dargestellten elterlichen Sorgen wurden modern und raffiniert ergänzt. So filmt der Vater etwa mit einer Kamera in die Schubladen der Kommode, in denen Daumesdick sich seine eigene Welt gestaltet hat und wir sehen auf der Leinwand ein herrliches Chaos, voll mit fantasievollen Einrichtungsgegenständen einer Mikrowelt (Ein altes Passfoto der beiden Darsteller hängt als großes Portrait über einem Thunfischbüchsenbett). Der Vater schwenkt von unten auf sein Gesicht und fordert Daumesdick auf, endlich aufzuräumen. Daumesdick, der in den meisten Szenen unsichtbar bleibt und lediglich von Silvia Pahl hörbar gemacht wird, gibt irgendwann nach. Sein Wunsch nach dem Erhalt seiner eigenen bunten Welt, seiner eigenen Struktur wird jedoch sichtbar gemacht. Dass die Aufforderung des Vaters böswillig ist oder launiger Spießernatur entspringt, kann man ihm nicht unterstellen – zwei unterschiedliche Welten müssen sich arrangieren. Im Beispiel von Daumesdick von den „Drei Hasen oben“ gewinnt am Ende nicht etwa das Wohlwollen nachsichtiger Eltern, sondern die Summe Familie, zu der Daumesdick mit seiner Waghalsigkeit ebenso gewinnbringend beiträgt, wie das Vertrauen der Eltern, ihm auch einfach zu vertrauen und auf große Reise gehen zu lassen – auch wenn es ihnen Bauchschmerzen bereitet.


Auf die Verschlagenheit des Wolfes, in dessen Bauch Daumesdick zeitweise landet, wird vor allem akustisch verwiesen – in diesem Fall klingt er finster, verwegen und jazzig.

2. Ruhige Erzählung von Kampf, Tod und Gerechtigkeit

Antigone von Sophokles, interpretiert von der zweiköpfigen Compagnie „Sac a Dos“ aus Brüssel, war ein weiteres Highlight beim KUSS. Bereits beim Vernehmen der Titel solcher Urdramen schwingt ein gewisses „Achtung, Wichtig!“ oder „Achtung, Abitur!“ mit - schön ist, wenn sich diese parasitären Assoziationen bereits beim Betreten des Theaterraums in Luft auflösen, wie es bei „Sac a Dos“ der Fall war.

Die beiden Belgier haben sich ganz dem Objekttheater verschrieben und in ihrer Antigone-Interpretation Tonerde zu dem erzählerischeren Element erhoben. Der Mut, das Ganze trotz eingeschränkter Sprachkenntnisse in Deutsch zu präsentieren, war für mich ein wirkliches Qualitätsmerkmal. Ich erlebe meine Muttersprache, wenn sie Menschen die mit ihr auf der Bühne arbeiten nicht fließend sprechen, neu und anders – sie wird mir wieder bewusst.

Die beiden erschienen recht privat, kümmerten sich anfangs mit darum, die große Zuschauerzahl im recht kleinen Zuschauerraum unterzubringen, stellten sich dann irgendwann vor und begannen entspannt von Antigone zu erzählen.

Antigone, die gegen den Willen des Königs ihren gefallenen Bruder Polyneikos begräbt, macht sich am Staat schuldig und soll lebendig eingemauert werden und somit einen qualvollen Tod sterben.

Mit viel Ruhe gelang es den beiden, sehr einfühlsame Situationen zwischen den Figuren der Geschichte zu schaffen. Die beiden machten das Stück aktuell, ohne hierfür künstlich die Jetzt-Zeit einbeziehen zu müssen.

Der affektive Bezug, das Mitempfinden für Antigone und ihre Mitmenschen, hat sich einfach eingeschlichen. Auf einmal war es da, das viel beschworene große Gefühl und die Anteilnahme – ganz ohne die technischen Zaubermittel eines konventionellen Theaterapparats und ohne Kostüm und große Gesten. Die beiden erzählten eine Geschichte und wechselten dann für Momente in die wörtliche Rede, wobei das Alter der Performer keine Rolle spielte. Die schlichten Büsten der Figuren, die sie während des Spielens gestalteten, dienten der Inszenierung in besonderer Weise – sie haben es geschafft, das vielbeschworene Zeitlose des Dramas wirklich spürbar zu machen.

Die Krieger des Schauplatzes Theben ziehen in die Schlacht und sie werden einer nach dem anderen zu einer unkenntlichen Tonmasse verarbeitet, aus der nach und nach Antigones Kerker entsteht. Antigones Ende wurde durch dieses kunstvolle Bild mit besonderer Stärke wiedergegeben.

Die Strategie der Compagnie, sich dieser Tragödie zu nähern, ging voll auf.


Das Abbild Antigones und seine Schöpferin und Sprecherin
gehen eine besondere erzählerische Verbindung ein.

Was die Gegenüberstellung von Stücken nicht einfacher macht, ist dass Geschichten, die von den Theatermachern komplett erarbeitet wurden, einen anderen Aufwand mit sich bringen, als erfolgserprobte Theatertexte. Das Herz eines Boxers (Hübner) von „theater überzwerg“ aus Saarbrücken und Tschick (Herrndorf) interpretiert vom „Kinder- und Jugendtheater Speyer“ kamen allgemein gut an, jedoch sollen die große Innovationskraft einer andere Gruppe hier noch besondere Erwähnung finden.

3. Do-it-Yourself-Projekt bricht eine Lanze für die Fantasie

Die Erfinder von „Buh!“, die „Compagnie les Voisins“, sind ein aus Deutschland in die französische Bretagne emigriertes Paar, das dort ihren Traum zu leben scheint – vollkommen autark von der eigenen Kunst zu leben, zu touren und dabei auch noch viel von der Welt sehen zu können.

„Buh!“ bedient sich thematisch einem bekannten Kindertheatermotiv: Die Angst vor dem Einschlafen, das Vermuten, dass sich bösartige Wesen in allen Winkeln des Kinderzimmers verstecken könnten.

Schön ist, dass die hier geschilderte Welt, die wir vor allem aus der Perspektive einer Protagonistin im Vorschulalter erleben, ihre eigene Logik und Ordnung mit sich bringt. Begleitet von ihrem, trotz der fortgeschrittenen Paranoia, sehr liebenswerten Hasenkuscheltier, geht die tapfere Marie auf weite Reise, um merkwürdige Hinweise auf Monster zu untersuchen. Kaum trifft sie eins, hat sie sich schnell mit ihm angefreundet und das Wesen schließt sich dem Entdeckertrupp an. In der immer größer werdenden Gruppe wird immer neuen hanebüchenen Vermutungen der neuen Freunde (die sich auch alle vor irgendwem fürchten) nachgegangen.

Besonders hervorzuheben ist, dass eine klare Narration durch eine Fülle von Möglichkeiten verfolgt wird: Die beiden Voisins sind als Schauspieler und Erzähler auf der Bühne zu sehen. Sie wechseln von hier nahtlos zu Puppen- oder Schattenspiel – ein ausgeklügeltes Bühnenbild macht es möglich. Auf dem letzten großen Schauplatz, dem Garten, angelangt, sieht man Marie gemeinsam mit ihren Schützlingen aus der Vogelperspektive: Eine Karte zeigt den gruselig anmutenden nächtlichen Garten. Als kleine Magnetfiguren schleicht der kleine Trupp nun über dessen Wege – ein wahrer Krimi!

Was es nun genau mit den allesamt friedfertigen Monstern auf sich hat, derer Körper beispielsweise aus einer auf den Kopf gestellten pinken Stoffhose mit zwei Kulleraugen am Fußende besteht, wird zum Glück nicht zum Thema gemacht. In Maries Erzählung schlafen nach dem turbulenten Trip allesamt gemeinsam in ihrem Bett ein - einfach bezaubernd!


Marie und ihr Angsthase hält es nicht mehr lange im Bett. Sie werden gemeinsam dem Unheimlichen auf den Grund gehen.

Alles in allem konnte man eine sehr gute Zeit auf dem KUSS verleben. Die beiden angebotenen Workshops über Performativität und Objekttheater haben den Festivalalltag durch etwas eigene Praxis hervorragend ergänzt und den Theatermachern und Stipendiaten neue Impulse zur Theaterarbeit mitgegeben.

Die Ausnahmesituation, praktisch eine Inszenierung nach der anderen zu sehen, hat einen ganz eigenen Reiz. Und dass Marburg einfach schön ist und viele Gelegenheiten zum abendlichen Entspannen bietet, macht das Gesamtpaket nahezu unbezahlbar.


Im Workshop von Malte Pfeiffer vom Hamburger Kollektiv „Fräulein Wunder AG“ wurde ausschließlich performativ gearbeitet.

Was ich mir für die Fortentwicklung vom KUSS wünschen würde, wäre dass Kinder und Jugendliche noch stärker in den Festivalrahmen einbezogen werden. An einem Nachmittag wurde eine Auswahl von Workshop-Ergebnissen präsentiert, die parallel zum Festival in den diversen Schulen erarbeitet wurden. Hier waren theatrale Ideen von ganz eigener Qualität dabei, die ähnlich wie die eingeladenen Produktionen, hätten fachlich diskutiert werden können.

Ich finde es schade, wenn diese etwa zehnminütigen Inszenierungen in einer Art „Laien-Format“ gesondert, eine nach der anderen primär vor den anderen Schülergruppen präsentiert werden. Solche Ergebnisse könnten auch vor einem breitgefächerten Publikum als kleiner Support vor den großen Vorstellungen gezeigt werden.

Auch ließen sich beispielsweise Foyer und Außengelände von Kindern und Jugendlichen installativ gestalten. Es könnte eine Festivalzeitung von Schülern erstellt werden, Kinder und Jugendliche sollten insgesamt stärker sichtbar gemacht werden.


Ein Näherrücken zwischen der Zielgruppe, als selbstständige künstlerische Subjekte mit dem ganz eigenen Blick, und den Ausrichtern und Theatermachern könnte viel neues Potential für die Zukunft mit sich bringen.

verfasst von Julian Gerhard am 03. Jun. 2014