Ottersberg - Bericht VI

Ottersberg - Bericht VI

Ottersberg - Bericht VI

 

Die erste Hälfte dieser Woche war etwas unbefriedigend. Montag hatte ich lediglich Kunstgeschichte und dann frei. Dienstag und Mittwoch waren komplett frei da Schauspiel, Spielanlässe, Spielformen und Akrobatik ausgefallen sind.

In Stimmbildung/Sprecherziehung haben wir uns an Gedichtarbeit gemacht. Wie schaffe ich es, dass was mich an einem Gedicht anspricht so herüberzubringen, dass ich auch andere damit anspreche - wirklich etwas vermittle? Diese Frage wird uns in der nächsten Zeit beschäftigen. So fast nebenbei lernen wir noch wie man gutes Feedback gibt.

In Rhythmus arbeiten wir weiter daran, ein richtig gutes Rhythmusgefühl zu bekommen und an dem afrikanischen Gummistiefeltanz. Rhythmus ist unter anderem deshalb ein super Fach, weil man danach total wach und aufnahmefähig ist.

In Maskenarbeit schließen wir die Arbeit mit den Ganzmasken für´s erste ab und wenden uns den Nasenmasken zu. Unter Nasenmasken können wir uns alle zunächst nicht wirklich was drunter vorstellen, aber die Arbeit mit ihnen ist dann doch intensiver als gedacht.

Vor Performative Ästhetik/ Künstlerische Forschung sagt einer meiner Kommilitonen: „Wenn man unsere Fächer mit denen in der Schule vergleichen würde, dann wäre Performative Ästhetik Mathe.“ So schlimm finde ich es nicht, aber man muss viel Geduld haben in diesem Fach. Die beiden Dozenten scheinen zu wollen, dass wir selbst herausfinden was genau unter Performance und performativ zu verstehen ist. Deshalb wechseln sich Praxis, Verwirrung und Diskussion ab.

In Kulturgeschichte/ Kunstsoziologie geraten wir in eine Diskussion, ob das Versprechen der Industrie von früher (Zeiten der Industrialisierung) heute noch gegeben wird und wenn ja, ob es sich verändert hat.

Am Donnerstag Abend war ich mit sieben Kommilitonen im Theater. So viele Menschen die gerne mit mir ins Theater gehen. Das ist echt schön.

verfasst von Charlotte Werner am 10. Nov. 2013