Ottersberg - Bericht XI

Ottersberg - Bericht XI

Ottersberg - Bericht XI

Die erste Woche des neuen Semesters ist rum. Die Ferien waren angenehm entspannend, aber es war auch gut, dass sie jetzt um sind. Es war schön alle wieder zu sehen und wieder zur Hochschule zu fahren. Und wow, und wurde wirklich keine Zeit zum ankommen gegeben.
Es ging direkt wieder voll los. Aber gut, wir haben auch in vier bzw. sechs Wochen unsere ersten Präsentationen...

Unsere erste Vorlesung des Semesters war die erste in einer kurzen Reihe zum Thema wissenschaftliches Arbeiten. Die Vorlesung haben wir gemeinsam mit den Kunststudenten und dementsprechend voll war es. Aber auch interessant.
Wir sollten unter anderem in kleinen Gruppen überlegen was wir zu dem Thema für Fragen haben und sie aufschreiben. Am Ende der Stunde haben wir diese Fragen abgegeben und in den folgenden Stunden wird versucht auf all unsere Fragen einzugehen. Das finde ich ein gutes Konzept, da wird auf unsere konkreten Fragen eingegangen; mit den Studenten und nicht an ihnen vorbei Unterricht gemacht.

Dann hatten wir diese Woche wieder viel Erzählen und Mitteilen. Wir machen weiter mit unseren wahr­oder­erfunden­Geschichten von vor den Ferien. Außerdem arbeiten wir viel an unseren Texten für die Präsentation.

Auch Tanz ging direkt mit einem harten Aufwärmtraining los. Zudem haben wir unsere Konzepte durchgesprochen. Wir sollen ja schließlich in vier Wochen eine selbst entwickelte Minichoreographie/ ­performance auf die Bühne bringen.
Außerdem haben wir ein Referat zu Igor Strawinsky und seinem Stück „Le sacre du printemps“ sowie zu einem Tanzprojekt zu diesem Stück mit 250 Kindern und Jugendlichen aus 250 verschiedenen Nationen gehört.
Dazu haben wir den Film „Rythm is it“ gesehen. Der Film ist die Dokumentation zu dem Projekt, der sehr spannend ist.
Sehr hängen geblieben ist mir folgende Szene: Erst der Choreograph der sagt, dass er sieht, dass die Kinder alle noch viel mehr können, nur die Disziplin ihnen fehle.
Dann zwei Lehrer die sagen, dass sie sehen, dass die Kinder ihre Grenzen erreicht haben und einfach nicht mehr geben können.
Dann zwei 14­jährige Mädchen die sagen, na klar können wir alle noch viel mehr, wir müssen uns nur mal zusammenreißen.
Diese verschiedenen Sichtweisen waren gut zu sehen.

In Akrobatik haben wir Tricks aus den ersten Stunden wiederholt, allerdings mit einem neuen Schwierigkeitsgrad: mit geschlossenen Augen... Das hat erst viel Überwindung gekostet, war dann am Ende aber sehr gut für das Selbstbewusstsein.

Alles in allem freue ich mich, dass die Ferien, wenn sie auch schön waren, jetzt um sind und ich wieder mit all den lieben Menschen aus meinem Semester arbeiten kann.

verfasst von Charlotte Werner am 29. Mar. 2014