Die Rabenfrau

Die Rabenfrau

Die Rabenfrau geht ihren eigenen Weg und bricht aus den Konventionen aus – sie hat keine andere Wahl. Sie verlässt Ihren Lebensort, eine Insel, nachdem man ihr die Tochter weggenommen hat. Ganz allein geht sie – nur in Begleitung eines Raben – und sucht einen Ort, der ihr eine neue Heimat sein kann.  Diese findet sie am Rand eines Dorfes –  am Rand der Gesellschaft – und lebt dort mit ihrem Raben bis....

Dieses Stück von Marcel Cremer erzählt von Verlust und Trauer und von der Not(wendigkeit) einen Neuanfang zu wagen. Das daraus resultierende Handeln der Rabenfrau wirkt ungewöhnlich fremd und fordert den Zuschauer dazu heraus, sich mit dem „Anderssein" nicht nur der Rabenfrau auseinanderzusetzen; das Einlassen auf das Denken und Handeln der Protagonistin bahnt die Formulierung der Frage an, inwiefern das „Anderssein" notwendig für uns in der Gesellschaft und uns als Individuen ist – und auch die Frage, ob nicht jeder Mensch einen ganz eigenen „Vogel" für sein Leben braucht...

Das Leben der Rabenfrau stellt den Zuschauer vor Fragen nach Toleranz, Freiheit und Fremdenfeindlichkeit.

Ein Theaterstück mit Bewegung, Klang und Geräuschen.

Ort: Der Kleine Bühnenboden.

Schillerstrasse 48a
48155 Münster

Pressekritik

Weitere Informationen unter: www.theater-mitallensinnen.de/Empfehlungen.htm

verfasst von Franz B. Schrewe am 29. Nov. 2013